Weihnachten 2021

Weihnachtseinkäufe zur Coronazeit gehen in die 2. Runde

 

 

Lesezeit: 5 Minuten

Haben Sie Ihre Weihnachtseinkäufe auch schon mal mit geschlossenen Läden in einer leeren Innenstadt ohne diese besondere vorweihnachtliche Atmosphäre getätigt? Damit waren Sie in 2020 nicht alleine – jedem, der seine Lieben unter dem Christbaum überraschen wollte, ging es genauso. Die Pandemie hat die Welt, insbesondere jedoch den Handel, gänzlich verändert. Der Onlinehandel wurde zwar nicht über Nacht erfunden, aber die Schließungen in den vergangenen eineinhalb Jahren sowie anhaltende Restriktionen haben den Wandel im Konsumverhalten in Richtung online beschleunigt – ein Trend, der mit Sicherheit dauerhaft bleiben wird.

Unternehmen, die für den persönlichen Kontakt und Verkauf bekannt waren und auf ihre Kundenbeziehungen vertraut haben, waren während der Corona-Lockdowns gezwungen, kreativer in Bezug auf ihre Erreichbarkeit, die Beratung ihrer Kunden oder sogar der Lieferung ihrer Waren zu sein. Online ist bequem und auch sicherer für die Verbraucher, aber das bedeutet nicht, dass für den lokalen Handel ein Online-Shop zwingend notwendig ist.Markus Demirci, Gründer und CEO von mPocket.

Folgt man den neuesten Nachrichten sieht es ganz nach „the same procedure as last year“aus. Regierungen versuchen, die Ausbreitung des Virus einzugrenzen und die Drohung erneuter Schließungen wurde in einigen Ländern bereits wahr gemacht.

1.“Rache” Shopping bringt Verbraucher zurück

Die Pandemie ist weit entfernt von einem Ende, aber ein gewisses Risiko und Gefahr sind für jeden Menschen, jeden Verbraucher zu alltäglichen Sorgen geworden. Obwohl das anhaltende Wachstum des E-Commerce schwer zu ignorieren ist, verlangen die Verbraucher danach persönlich im Geschäft einzukaufen und zu erleben, was während der Schließungen obsolet war. Ein sogenanntes Rache-Shopping wird stattfinden, um das auszugleichen, was den Verbrauchern gefehlt hat – trotz einer globalen Krise in der Versorgungskette, einem Anstieg von Covid-Fällen und einer hohen Inflation und damit steigender Kosten. Die Verbraucher planen, mehr Geld auszugeben und die National Retail Federation prognostiziert, dass Einzelhändler für die Weihnachtssaison 2021 neue Verkaufsrekorde erzielen werden.

Die Unsicherheiten für den rechtzeitigen Versand bei Online-Bestellungen spielen dem lokalen Einzelhandel ebenfalls in die Karten – obwohl die pandemiebedingten Lieferschwierigkeiten die Verbraucher dazu zwingen, ihre Weihnachtseinkäufe dieses Jahr früher zu tätigen. Zieht man in Betracht, dass Kunden daran gelegen ist lokale Unternehmen zu unterstützen, und auch regional einzukaufen, könnten mehr der Einkäufe, die im Laden und online getätigt werden, sich in nahegelegenen Geschäften ereignen. Im Laden und online bei lokalen Händlern? Ja – hungrige Shopper werden wiederkommen, jedoch nur in diejenigen Shops, die auch online präsent ist. Die Kunden von heute verlassen sich auf die Online-Recherche für lokale Shops, prüfen Bewertungen und Produktverfügbarkeiten, kommunizieren über soziale Medien mit den Händlern und nutzen spezielle Services wie Click-and-Collect, Videoberatung oder vertrauen auf Bewertungen, die sie online finden. Ein hybrider Ansatz ist für Einzelhändler unentbehrlich.

2. Einzelhändler, seid bereit für die festliche Jahreszeit!

Die Weihnachtszeit war für den Handel schon immer diejenige, auf die im ganzen Jahr am meisten Fokus lag. Die im letzten Jahr war drastisch anders. Für Verbraucher hinsichtlich der Treffen mit Freunden oder der Familie und auch um Geschenke rechtzeitig zu organisieren. Für Händler und deren Geschäfte, die buchstäblich abgesperrt waren, ging es vor allen darum, ihre Kunden mehr als nur auf dem persönlichen Weg zu erreichen – der Verkauf im lokalen Einzelhandel war stark digital getrieben.

Laut dem Sitecore Holiday Shopping Trends 2021 Report sind sich 85 % der Vermarkter in den USA und 83 % in Großbritannien einig, dass dieses Weihnachtsfest entscheidend für die weitere Existenz ihres Unternehmens ist. Ein verändertes Kundenverhalten, andere Motivationen zum Kauf und Bedürfnisse haben sich während der Pandemie herauskristallisiert und definieren die Möglichkeiten im lokalen Einzelhandel neu. Ein neues Bewusstsein für Nachhaltigkeit wurde geweckt, was laut Umfrage auch bei den Black Friday-Verkaufsaktionen zu einem Neustart führte. In den USA lehnen etwa 17% der Einzelhändler diese Veranstaltung, die sich zu anderen Jahreszeiten negativ auf die Ausgaben der Verbraucher auswirkt, ab.

Doch wie kann diese kritische Zeit des Jahres angesichts steigender Infektionszahlen, neu festgelegter Beschränkungen und der Gefahr abermaliger Lockdowns zu Frohen Festtagen für Einzelhändler werden?

Vorbereitung ist das Zauberwort. Allen Unternehmen, die qualifiziertes Servicepersonal benötigen, fehlt dieses. Die fehlenden Arbeitskräfte nahmen während der Pandemie sogar zu. Außerdem kommt es in „normalen“ Jahren während der Weihnachtseinkaufssaison zu einer zusätzlichen Arbeitsbelastung. In diesem Jahr werden wir mit Schwierigkeiten in der Lieferkette, noch mehr gestressten Kunden und damit gestressten Verkäufern sowie Hygienemaßnahmen oder Einschränkungen in den Läden konfrontiert. Händler, die bisher überlebt haben, haben während der ersten Lockdowns ihre größte Lektion gelernt: Das Kundenverhalten hat sich geändert und es braucht viel mehr zum Überleben, als nur im Laden auf den nächsten Kunden zu warten. Vorbereitung auf diese wichtige Saison bedeutet, die Verbraucher frühzeitig zu verstehen, mit ihnen auf persönlicher und menschlicher Ebene über alle Kanäle in Kontakt zu treten und das von ihnen gewünschte Erlebnis zu liefern – ein hybrider Ansatz aus physischem und digitalem Einkaufen, dem sogenannten phygitalen Einzelhandel.“ Markus Demirci, Gründer und CEO von mPocket.

3. “Phygital” – Hybrider Handel als Lösung für die Herausforderungen

Digital ist der Standardkanal des Lebens. Dank mobiler Geräte und dem World Wide Web kann jeder jederzeit und überall alle Informationen abrufen. Verbraucher tendieren zwar dazu, wieder dieses persönliche Erlebnis im Geschäft zu suchen, fordern jedoch eine Mischung aus digitalem und physischem Einzelhandel.

Laut der neuesten 14. Global Shopper Study von Zebra fordern 74% der Millennials und 73 % der Generation X nahtlose phygitale Erlebnisse. Produktverfügbarkeit, Preistransparenz, Sicherheit, kontaktloses Einkaufen und ein einfacher Umtausch sind entscheidende Faktoren für ihre Kaufentscheidung.

Die Auswahl eines Ladens beginnt jedoch schon früher: Kunden werden immer unabhängiger und nutzen die (lokale) Online-Suche ebenso wie die Profile von Händlern in den sozialen Medien wie Instagram oder Facebook für Preisrecherchen, Preisvergleiche oder Beratungsgespräche oder einfach nur zur Kontaktaufnahme. Die Umfrage ergab ebenfalls, dass 58 % der Verbraucher Informationen schneller auf ihrem Smartphone erhalten, als diese von einem Verkäufer im Geschäft zu erfragen. 25% der befragten Verbraucher geben an, im Geschäft bestellt, den Click-and-Collect-Service oder die Lieferung nach Hause genutzt zu haben.

In der Vergangenheit – vor Covid-19 – war es für Verbraucher teilweise möglich nur zwei Tage vor Weihnachten online ihre Geschenke zu bestellen und die Artikel noch pünktlich zu erhalten. Offensichtlich sah letztes Jahr und wird auch dieses Jahr die Weihnachtseinkaufssaison ganz anders aussehen. Omnichannel-Lösungen bieten einem lokalen Unternehmen die Möglichkeit zu wachsen und selbst in der hektischsten Zeit des Jahres erneut pandemiebedingte Einschränkungen zu überstehen. Technologie ist der Schlüssel, um Hürden wie diese zu meistern. Machen Sie die schönste Zeit des Jahres zur erreichbaren und verfügbaren Zeit über alle Kanäle für Sie und Ihre Kunden.

„Der Kunde ist König“ gilt heute mehr denn je mit der 24/7 Erreichbarkeit eines riesigen Wettbewerbs. Ich formuliere es gerne anders „Der Kunde ist der Kanal“. Erfüllen Sie die Erwartungen Ihrer Kunden, verwischen Sie die Grenzen zwischen Physischem und Digitalem, denken Sie nicht in verschiedenen Vertriebskanälen, sondern verwandeln Sie Ihr lokales Geschäft in einen phygitalen Einzelhandel. Wir alle von mPocket wünschen Ihnen eine sichere und gesunde Weihnachtszeit.“ Markus Demirci, Gründer und CEO von mPocket.

Wenn Sie interessiert sind, wie die Lösung aussieht, um Ihr Unternehmen auf ein hybrides Level zu bringen, kontaktieren Sie uns direkt über hallo@mpocket.io oder besuchen Sie unsere Website.

*Allein aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für beide Geschlechter.

Jasmin Janson

Marketing & Communication Manager mPocket

Bleiben Sie auf dem Laufenden!

Google My Business first page

Black Week war gestern - mPocket Support Week startet heute!🎉

Willst Du dein Google Profil optimieren und von mehr Kunden gefunden werden?

Lass uns dein Profil für dich analysieren - Momentan KOSTENFREI! 🙌

Marketing Erlaubnis

Yesss!! Wir schauen uns Dein Google Business Profil an und melden uns bei Dir. 👀